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Wie benutzt man einen Samowar?

Die Übersetzung der Bezeichnung Samowar erklärt schon einiges, denn dies bedeutet „Selbstkocher“. So ist für die Benutzung keine Herdplatte nötig, da diese Teemaschine eine integrierte Heizstelle hat. Das Grundprinzip der Nutzung ist recht einfach und vor allem bei allen Samowaren gleich. Das Gerät besteht aus zwei Kannen- eine größere unten und eine kleinere oben. In den unteren Wasserbehälter wird zuerst einmal Wasser eingefüllt, welches anschließend aufgeheizt wird. Dies kann sowohl über eine Heizspirale, wie auch über eine Heizplatte geschehen.

 

Ein herrlicher Tee für jeden Anlass

Hat man das Wasser in der unteren Kanne zum Kochen gebracht, so wird die obere Kanne mit Tee befüllt. Ob man dies in Form von Teebeuteln oder Teeblättern macht, ist jedem selbst überlassen. Das aufgekochte Wasser, welches sich noch in der unteren Kanne befindet, wird nun zum Tee hinzugegossen. Im Anschluss daran wird die kleine Kanne wieder auf die große gestellt. Da nun weiterhin Dampf in der unteren Kanne entsteht, sorgt dieser dafür, dass der Tee nicht zu viel abkühlt, während er zieht. Traditionell wird der Tee im Samowar sehr viel stärker zubereitet, als dies sonst im Westen Europas üblich ist.

Der Grund hierfür ist, dass es sich hierbei um ein Konzentrat handelt. Ist die Zeit des Ziehens vorüber, so kann der Tee serviert werden. Allerdings wird hierbei nur ein kleiner Teil des Konzentrats aus der kleineren Kanne entnommen. Der Rest der Tasse wird mit dem heißen Wasser des unteren Behälters aufgefüllt. In der Türkei macht man dies meist nach einem Verhältnis von ungefähr 1:3, in Russland bevorzugt man jedoch eher ein Verhältnis von 1:9. Um das Wasser aus dem unteren Kessel zu entnehmen, ist hier ein Zapfhahn angebracht. Da sich das Gerät, ganz nach der Temperatur am Thermostat, selbstständig aus und wieder einschaltet, kann man den ganzen Tag über frischen Tee trinken. Das ist mit einem elektrischen Samowar bei Veranstaltungen ganz besonders von Vorteil.

 


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